| Eine chronische
Nasenatmungsbehinderung kann unter anderem
durch eine Vergrößerung der
Nasenschwell-körper verursacht
werden. Diese führt meistens nachts
zu Atembeschwerden, die teilweise auch
mit Schnarchen verbunden sind.
Oft klagen die Patienten über
einen trockenen Hals am Morgen oder
über zähen Schleim. Viele
Patienten wachen auch häufiger
auf und müssen, aufgrund der
Trockenheit im Hals etwas trinken.
Wenn es sich um eine reine Vergrößerung
der Nasenschwellkörper handelt,
die nicht von einem wesentlichen Schiefstand
der Nasenscheidewand begleitet ist,
dann kommt als Therapie die sogenannte
Lasermuschelkaustik in Frage.
Dieser Eingriff verkleinert die Nasenschwellkörper
dauerhaft. Die Funktion bleibt dabei
aber erhalten.
Der Vorteil des Eingriffs besteht darin,
daß er ambulant in örtlicher
Betäubung durchführbar ist.
Das Laserlicht ist in der Lage kleine
Blutgefäße gleich zu verschließen.
Hierdurch ist der Eingriff praktisch
blutungsfrei, somit kann auf eine Nasentamponade
am Ende der Prozedur verzichtet werden.
In meiner Praxis wird hierzu der Nd:YAG-Laser
verwendet. Ein Lasersystem, bei dem
das Laserlicht über ein Glasfaserkabel
geleitet wird und wie ein Skalpell geführt
werden kann. Um in der Tiefe der Nase
die Strukturen erkennen zu können,
werden während des Eingriffs spezielle
Endoskope zur Sicht-kontrolle verwendet.
In den ersten drei Tagen schwillt die
innere Nase etwas an. Am dritten Tag
wird die Nase abgesaugt. Eine Pflege
der Nase - mit speziellen Salben - schließt
sich für einige Tage an.
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